Montag, 16. Oktober 2017

Forstplanung: Südafrikanisches Greiskraut soll zurückgedrängt werden

Mit einer großangelegten Greiskraut-Ausreißaktion haben die Forststationen Jenesien und Bozen die Verbreitung des giftigen Greiskrautes eingedämmt. Die Aktion, unterstreichen die Mitarbeiter der Forstabteilung, ist ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung dieser giftigen Pflanze.

Das für das für das Vieh giftige Greiskraut wurde ungewollt mit dem Handel von Schafwolle aus Südafrika eingeschleppt. - Foto: lpa/Forstabteilung
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Das für das für das Vieh giftige Greiskraut wurde ungewollt mit dem Handel von Schafwolle aus Südafrika eingeschleppt. - Foto: lpa/Forstabteilung

An der Ausreiß-Aktion haben sich neben 130 Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule Jenesien auch Vereine - Imker, Bäuerinnen, Freiwillige Feuerwehr, Alpenverein, Tourismusverein - und viele Freiwillige beteiligt.

Die Ausbreitung des Greiskrautes im Gemeindegebiet Jenesien ist seit einigen Jahren vor allem in den tieferen Lagen sowie entlang der Straßenböschungen stark. Erfahrungen haben gezeigt, dass das Ausreißen der Pflanzen die wirksamste Methode ist, um die betroffenen Flächen vom Greiskraut zu säubern.

Jeder kann und soll Beitrag leisten

Wichtig, unterstreicht die Forstabteilung, ist vor allem die Bewusstseinsbildung: Alle, die eine Greiskraut-Pflanze sehen, sollten sie ausreißen und damit einen kleinen, aber wichtigen Beitrag gegen die Verbreitung dieser giftigen Pflanze leisten.

Pflanze enthält für Tiere giftige Stoffe 

Das aus Südafrika stammende Greiskraut kann sich auf Ruderalflächen rasch verbreiten, was negative Auswirkungen für Tiere und Bienen hat. Die Giftstoffe, die diese invasive Pflanze enthält, können Leber Beeinträchtigungen für die weidenden Tiere zur Folge haben, für die Larven der Bienenvölker können sie tödlich sein.

Weitere Informationen zum Südafrikanischen Greiskraut sind auf der Homepage der Abteilung Forstwirtschaft zu finden.

lpa/stol

stol