Mario Broll war nach seinem Studium der Forstwissenschaften als Forstwache in der Forststation Ritten tätig und hat anschließend mehrere Jahre im Landesamt für Forstplanung gearbeitet. Als Direktor des Forstinspektorates Bozen 2 und des Forstinspektorates Schlanders konnte er viel wertvolle Erfahrung in den Bezirken sammeln. Bevor er in den letzten 3 Jahren als Direktor der Abteilung Forstwirtschaft tätig war, war er stellvertretender Abteilungsdirektor. Insgesamt 38 Jahre lang kümmerte er sich um Südtirols Wälder.<BR /><BR /><b>Aufräumarbeiten nach „Vaia“ 2018 als Höhepunkt</b><BR /><BR />Südtirols Land- und Forstwirtschaftslandesrat würdigt den langjährigen Einsatz des scheidenden Abteilungsdirektors: „Mario Broll hat die Südtiroler Forstwirtschaft geprägt. Mit fachlichem Wissen und seinem positiven Zugang zu komplexen Aufgabenstellungen hat er den ländlichen Raum in Südtirol mitgestaltet.“ Ressortdirektor Klaus Unterweger hebt zudem hervor, dass die Aufräumarbeiten des Sturmtiefs „Vaia“ 2018 maßgeblich von Mario Broll koordiniert worden sind. <BR /><BR />Sowohl der zuständige Landesrat als auch Unterweger danken Broll: Er habe dazu beigetragen, „dass die Qualität der Südtiroler Wälder ein Vorzeigemodell geworden sind.“ Auch Broll selbst sieht „Vaia“ als Höhepunkt seiner Laufbahn an, wie er im Interview mit den „Dolomiten“ (Dienstagsausgabe) berichtet: „Wir können stolz darauf sein, was Südtirol in so kurzer Zeit im Stande war, zu leisten.“<BR /><BR /><b>Mit gutem Gefühl in den Ruhestand</b><BR /><BR />Mario Broll gehe nun mit gutem Gefühl in den Ruhestand: „Der Wald ist immer das Ergebnis, was die Menschen aus ihm machen. Wir haben bei der Forstwache eine gute Mannschaft und Waldeigentümer, die wissen, wie wichtig Berggebiete sind, damit die Talsohle nicht überschwemmt wird,“ so erzählt er gegenüber den „Dolomiten“.<BR /><BR />Brolls Nachfolger Günther Unterthiner war bisher Leiter des Forstinspektorates Brixen sowie stellvertretender Abteilungsdirektor. Als neuer Direktor der Abteilung Forstwirtschaft trägt er künftig die Verantwortung für Wälder, Almen, Wiesen und Weiden Südtirols.<BR />