Etwa zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich an nicht überwachten oder illegalen Badestellen, sagte Sportministerin Marina Ferrari am Freitag. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Badetoten noch steigt. Seit dem massiven Anstieg der Temperaturen suchen vor allem junge Menschen Abkühlung in Flüssen und Kanälen, in denen Baden untersagt ist.<BR /><BR />Nachdem es immer wieder zu Spannungen zwischen Polizei und Jugendlichen gekommen war, die von Brücken und vom Ufer ins Wasser sprangen, eröffnete der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire inzwischen eine Badestelle am Canal Saint-Martin. Die Hitzewelle ebbt in Frankreich am Freitag allmählich ab, von der Atlantikküste her strömt kühle Luft ins Land. In 61 von 101 Départements gilt allerdings weiterhin die höchste Warnstufe.