?Franksch?men? ? sprich ?fr?nksch?men? ? sei eine originelle Abwandlung des Neuwortes ?fremdsch?men?, das ?brigens 2011 zum Wort des Jahres gek?rt wurde. Auf den Pl?tzen des Rankings in Kooperation mit der APA ? Austria Presse Agentur landeten ?Lauschangriff (Ausdruck f?r die Aktivit?ten diverser Geheimdienste, welche die Staatsb?rger fl?chendeckend belauschen und so die b?rgerlichen Freiheiten massiv aush?hlen) und ?enkelfit? (Wortsch?pfung, die ?auf sehr knappe und klare Weise? die Idee der Nachhaltigkeit des Pensionssystems ausdr?ckt).Zum Unwort des Jahres (?inl?nderfreundlich?) hie? es: ?Dieses an sich positive Wort wurde im Nationalratswahlkampf 2013 von einer wahlwerbenden Partei verwendet. Im gegenw?rtigen politischen Zusammenhang ist damit jedoch das Gegenteil, n?mlich die verh?llte Bedeutung 'ausl?nderfeindlich' gemeint.? Auf Platz zwei in Sachen ?Unwort? schaffte es ?Arbeitszeitflexibilisierung?. ?Harmlos scheinendes Wort, mit dem euphemistisch verschweigen wird, dass damit massive Einkommensverluste f?r Arbeitnehmer verbunden sind?, so die Begr?ndung. Die ?Begegnungszone? machte das Rennen um Platz drei: ?Positives Wort, das durch die missgl?ckte Umgestaltung der Fu?g?ngerzone in der Mariahilfer Stra?e in Wien lokal eine unerfreuliche Nebenbedeutung bekommen hat.?JugendwortAls Jugendwort setzte sich ?whatsappen? ? entstanden durch die rasante Verbreitung der Internet-App ?Whatsapp?, die besonders von Jugendlichen f?r den sozialen Austausch verwendet wird und in dieser Gruppe das SMS weitgehend verdr?ngt hat ? vor ?YOLO? (Abk?rzung f?r ?you only live once?) und ?ch??n? durch. Zu letzterem hei? es: ?Aus dem Englischen 'to chill' entlehntes und im ?sterreichischen Deutsch v?llig integriertes Lehnwort mit der Grundbedeutung ?entspannen?, das an die ?sterreichische Alltags-Aussprache angepasst wurde und eine wichtige Einstellung von Jugendlichen ausdr?ckt.?Spruch des Jahres?Ich w?hle die NSA, die interessieren sich wenigstens f?r mich!?, wurde zum Spruch des Jahres auserkoren. ?Das ist kein Anlass aufzugeben? folgt auf Platz zwei. Dies sei ein ?bewundernswerter Kommentar von Nationalratspr?sidentin Barbara Prammer (SP?) auf die Frage, ob ihre Krebserkrankung ihre berufliche T?tigkeit beeintr?chtigen werde?, begr?ndete die Jury.UnspruchZum Unspruch Nummer eins wurde ?Es gibt kein Budgetloch. Es gibt nur Einnahmen und Ausgaben, die auseinanderklaffen.? Die Jury dazu: ?Mit dieser Aussage bagatellisierte ein hochrangiger ?sterreichischer Politiker den pl?tzlich aufgetretenen, enormen Fehlbetrag im Staatshaushalt.? Dahinter landete ??sterreich ist abgesandelt?, ein den Experten zufolge ?pauschalisierender und damit problematischer Ausspruch eines ?sterreichischen Wirtschaftspolitikers zu Beginn des Wahlkampfs 2013, mit dem ?berschie?ende Kritik an der ?sterreichischen Wirtschaftslage ge?bt wurde?.apa