Auch eine kleine Gemeinde kann gut wirtschaften, wie das geht, zeigt die Wipptaler Gemeinde Franzensfeste.<BR /><BR />Die energetische Sanierung der Grundschule Franzensfeste sowie des Rathauses und der Durchführungsplan für das Ex-Anas-Gebäude waren nur einige Punkte der Tagesordnung des Gemeinderates Franzensfeste. Bürgermeister Thomas Klapfer informierte nach der Sitzung.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1014309_image" /></div> Der Gemeinderat genehmigte laut <b>Bürgermeister Thomas Klapfer</b> (im Bild) in der jüngsten Sitzung am Dienstagabend die Abschlussrechnung für das Finanzjahr 2023. <BR /><BR />„Die Gemeinde Franzensfeste ist schuldenfrei und steht damit sehr gut da“, betonte Bürgermeister Thomas Klapfer zufrieden. Die Kosten der Dienste der Gemeinde wie Trinkwasser, Abwasser und Müll werden fast zu 100 Prozent durch die Einnahmen gedeckt. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Deckungsgrad von 80 Prozent.<BR /><BR />„Wir haben versucht, in den vergangenen Jahren die Kosten weder zu senken noch anzuheben“, informierte der Bürgermeister. Mit den 1100 Einwohnern leben in der Gemeinde rund 750 Arbeiter der Baustelle des Brennerbasistunnels. „Wir werden sehen, wie wir die Tarife anpassen müssen, sobald diese Arbeiter nicht mehr in der Gemeinde wohnen“, betonte Klapfer. <h3> Überschuss</h3>Die Abschlussrechnung der Gemeinde des Jahres 2023 weist einen Überschuss von 2,85 Millionen Euro auf, von dem der Gemeinderat 1,16 Millionen Euro noch in den laufenden Haushalt einplanen konnte. Der Rest ist bereits zweckgebunden. <BR /><BR />Der Gemeinderat entschied, 950.000 Euro für die energetische Sanierung der Grundschule Franzensfeste zu verbuchen. In der gleichen Sitzung genehmigte der Gemeinderat das Ausführungsprojekt dazu. Es sieht laut Klapfer die Isolierung des Gebäudes inklusive Daches sowie die Installation einer Fotovoltaikanlage vor. „Wir möchten die Arbeiten demnächst ausschreiben, damit die Arbeiten während der Schulferien im Sommer durchgeführt werden können“, erklärte der Bürgermeister.<BR /><BR />Die Fenster der Schule hatte die Gemeinde bereits mit PNRR-Gelder des Aufbau- und Resilienzplans ausgetauscht.<h3> Weitere Projekte</h3>Im Nachtragshaushalt hat die Gemeinde weitere 150.000 Euro für die Sanierung des Rathauses gesichert. Insgesamt sind für das Projekt 1,65 Millionen Euro notwendig. Auch beim Projekt Ex-Anas-Gebäude, das zu einem Haus der Begegnung werden soll, will die Gemeinde weiterkommen. Sie sicherte weitere 363.000 Euro und genehmigte den Durchführungsplan. „Wir hoffen heuer den Landesbeitrag zu bekommen und im Herbst mit dem Bau zu beginnen“, sagte Klapfer. <BR /><BR />Der Gemeinderat verbuchte auch 100.000 Euro für die Verbesserung einer Hofzufahrt in Ried, 200.000 Euro für die Neugestaltung der Dorfeinfahrt in Mittewald. 470.000 Euro der notwendigen 1,45 Millionen Euro sicherte der Gemeinderat für das 2. Baulos der Verbindung Dorf-Festung. Im zweiten Baulos soll die Brücke nahe des Rathauses gebaut werden. Für 150.000 Euro will die Gemeinde die Friedhofsmauer in Franzensfeste instand setzen. <BR />