Donnerstag, 04. Januar 2018

„Frau Burglind“ lässt es weiter schneien

Nicht Frau Holle, sondern das Sturmtief Burglind beschert Südtirol im Neuen Jahr große Mengen an Neuschnee, auch am Donnerstag.

Tschengls im Vinschgau versinkt im Schnee. - Foto: cmp
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Tschengls im Vinschgau versinkt im Schnee. - Foto: cmp

Vor allem im Obervinschgau hat es in den vergangenen 24 Stunden heftig geschneit: So wurden in Außerrojen 35 Zentimeter, in Melag bei Langtaufers 33 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Doch auch im Passeiertal, im Wipptal, dem Eisacktal, dem Pustertal und im Ahrntal blieb viel Neuschnee liegen.

Wetterbesserung am Freitag

Wie Landesmeteorologe Dieter Peterlin berichtet, wurden in Prettau 28 Zentimeter, am Neves Stausee 22 Zentimeter, in Rein in Taufers 19 Zentimeter, in Sterzing 13 Zentimeter, in Pens 12 Zentimeter, in Innichen 9, in Ciampinoi 8 und in Obereggen 4 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Deutlich weniger Schneefall ist im Süden zu verzeichnen. In Bozen etwa regnet es. Wie Peterlin berichtet, folgt mit dem morgigen Freitag eine Wetterbesserung.

Vinschgau: Straßen gesperrt

Die Verkehrsmeldezentrale mahnt generell zur Vorsicht, da die teilweise schneebedeckten Fahrbahnen unsicher sind. Mehrere Straßen im Vinschgau sind aus Sicherheitsgründen gesperrt, so etwa die Landesstraße 3 ins Schnalstal ab Vernagt, die LS 49 nach Langtaufers ab Kapron sowie die LS 102 Richtung Reschen bei Rojen.

Wie die Berufsfeuerwehr erklärt, bleibt die Straße ins Schnalstal voraussichtlich bis Freitag gesperrt, da an diesem Tag Lawinensprengungen stattfinden sollen.

Laut Lawinenwarndienst gilt in ganz Südtirol die Warnstufe 3, erheblich. Dies kann sich jedoch vor allem direkt am Alpenhauptkamm, im speziellen vom Reschen bis zum Brenner im Tagesverlauf ändern: Dort kann die Lawinengefahr möglicherweise Stufe 4, groß, erreichen. 

stol

stol