<h3> Rätselhafte Todesumstände </h3>Am 3. Juni 2005 war der Leichnam der Frau am Straßenrand im Gemeindegebiet von Viladecans in der Provinz von Barcelona entdeckt. Der Fund gab sofort Rätsel auf: Die Ermittler schlossen nicht aus, dass jemand die Frau ermordet haben könnte. Offenbar war sie nach ihrem Tod dorthin gebracht worden. <BR /><BR />Die Suche nach Zeugen gestaltete sich umso schwieriger, weil die Identität der toten Frau nicht ermittelt werden konnte. Schließlich wurden die Daten der Verstorbenen in die Datenbank von Interpol eingetragen – die 2023 wiederum auf der Plattform „Identify Me“ veröffentlicht wurden. <h3> Türkische Polizei „erkennt“ Frau in Rosa </h3>Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf der Interpol in Zusammenarbeit mit mehreren Mitgliedsstaaten ein Register samt Karte der unidentifizierten Menschen, die unter rätselhaften Umständen gestorben sind, veröffentlicht und aktualisiert. <BR /><BR />Darin scheint die „Frau in Rosa“ nicht mehr auf. Bei einem Datenabgleich stellte die Polizei in der Türkei nu nämlich fest, dass sie in Vergangenheit die Informationen der toten Frau in ihrem System gespeichert hatten. <BR /><BR />Bei der Toten handelt es sich um die russische Staatsbürgerin Liudmila Zavada, die zu Zeitpunkt ihres Todes 31 Jahre alt war. Überprüft wurde dies von den Behörden auch mit DNA-Untersuchungen unter Einbindung eines Angehörigen der Verstorbenen. <BR /><BR />Wie Zavada im Juni in Spanien ums Leben kam, bleibt hingegen ein Rätsel.