<BR />Es handelt sich um eine Initiative, die von der Trentiner Vereinigung „Falena Blu“ ins Leben gerufen wurde. Gerichtet hat sich das Projekt an Frauen, die im Haus der geschützten Wohnungen oder im Frauenhaus des Vereins GEA betreut werden. Sie alle hatten im Rahmen eines Keramik-Workshops die Möglichkeit, ihre traumatischen Erfahrungen in Kunst zu verwandeln.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240230_image" /></div> <BR /><BR />Symbolisch wurde für die Werke aus Keramik die Farbe blau gewählt, da sie für Vertrauen und Stabilität steht. Entstanden sind eine Reihe beeindruckender Kunstwerke, die derzeit im Bozner Rathaus ausgestellt werden. Interessierte können die Ausstellung noch in den nächsten Tagen besichtigen. Danach werden die Kunstwerke ins Haus der geschützten Wohnungen sowie in das Frauenhaus von GEA gebracht und aufbewahrt.<BR /><BR />Insgesamt gibt es in Südtirol derzeit fünf Frauenhäuser: „Zwei in Bozen, die anderen jeweils in Meran, Brixen und Bruneck“, wie Stephanie Benin, Leiterin im Haus der geschützten Wohnungen, informiert. Dennoch reichen die Plätze nicht aus, weshalb im Rahmen der Kunst-Ausstellung der Ruf nach einer weiteren sicheren Unterkunft für Frauen in Gewaltsituationen laut wurde.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240233_image" /></div> <BR />Um weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen, findet in Bozen am Sonntag, 23. November, der Stadtlauf gegen Gewalt an Frauen statt – unter dem Motto „Talk Less, Do More“. Wer Opfer jeglicher Art von Gewalt wird und Hilfe benötigt, kann sich an folgende Anlaufstellen wenden: <BR /><BR />- <b>Haus der geschützten Wohnungen:</b> 800 892 828<BR />- <b>GEA – Kontaktstelle gegen Gewalt:</b> 800 276 433<BR />- <b>Frauen helfen Frauen:</b> 0471/97 33 99