Auf dem Washingtoner Artenschutzabkommen, das das Halten wilder bzw. gefährlicher Tiere verbietet, fußt die Beschlagnahme von Shiku, der in St. Pankraz ausgebüchst ist.Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft fällt das Tier in diese Kategorie. Wie berichtet, wurde die angebliche "afrikanische Wildkatze" am vergangenen Montag in Lana wieder eingefangen und ins Tierheim Sill gebracht. Das Männchen war gerade dabei, in einem Holzschuppen eine von zwei von ihm gerissene Hauskatzen zu fressen.Der Besitzer zeigte sich überzeugt, dass er seinen Shiku bald wieder zurückbekommen werde: Das Tier sei handzahm und nicht gefährlich. Auch verfüge er über alle notwendigen Dokumente. Das Tier sei in Deutschland regulär gekauft worden. Shiku sei nämlich kein Serval und damit kein Wildtier, sondern eine Savannahkatze, eine Kreuzung. Die Katzenrasse ist seit 2001 anerkannt und gilt als teuerste und größte der Welt.Der Sohn des Besitzers hatte einen Aufruf über das soziale Netzwerk Facebook gestartet, um das Tier nach Hause zurückzuholen. Mit riesiger Resonanz. Das Tier müsse in seine gewohnte Umgebung zurück, sind sich viele Tierfreunde einig. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Allerdings hat der Tierarzt in der Sill Zweifel daran, dass es sich tatsächlich um eine „Savannah-Katze“ handelt. Nun ist das Freiheitsgericht am Zug.stol/dol/rc/ker