Staatsanwältin Luisa Mosna überprüft bereits fünf Personen, die aufgrund der Beschreibung einiger Kinder ausgeforscht werden konnten.Wie berichtet, hält sich das Gerücht, wonach dieser „schwarze Mann“ vor Schulen unterwegs sei, seit mehr als einer Woche hartnäckig. Auch im Internet auf der Plattform Facebook kursierten mehrere Hinweise.Eine dieser Warnungen, die eine Mutter aus Marling gegenüber einer Bekannten ausgesprochen hatte, führte dazu, dass Staatsanwältin Luisa Mosna eine Ermittlungsakte zu dem Fall anlegte. Indes hatten Gemeindepolizisten und Carabinieri in verschiedenen Südtiroler Ortschaften bereits Nachforschungen angestellt. Kaum waren die Kräfte der Fahnder gebündelt, sollen sich schon die ersten Ermittlungsergebnisse gezeigt haben. Vornehmlich aufgrund der Personenbeschreibung, die einige Kinder aus Marling von dem fremden Mann abgegeben haben, könnten sich die Ordnungshüter inzwischen ein relativ konkretes Bild vom Aussehen des Verdächtigen machen. Wie berichtet, soll er angeblich in Eppan und Girlan Kinder unter dem Vorwand, er werde sie zu ihren Eltern bringen, angesprochen haben. Beide Kinder seien aber nicht zu ihm ins Auto gestiegen. Da der Mann den Kindern in Schulnähe aufgelauert habe, kamen bald Warnungen vor dem Unbekannten aus Schulen in Jenesien, Meran, Lana, Gargazon, Burgstall und eben Marling. Fünf Personen, die auf ähnliche Weise wie von den Kindern beschrieben, bereits in der Vergangenheit auffällig geworden bzw. aktenkundig sein sollen, sind bereits im Visier der Ermittler. Auch wurden in der Nähe von Schulen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Nicht bestätigt haben soll sich hingegen das Gerücht, wonach der fremde Mann in einem Fiat Punto unterwegs sein soll.rc