Freitag, 18. November 2016

Freund von Bobbi Kristina Brown muss 36 Millionen Dollar zahlen

Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown ist der Freund der Verstorbenen zu Schadenersatz in Höhe von 36 Millionen Dollar (knapp 34 Millionen Euro) verurteilt worden.

Der Freund der verstorbenen Tochter von Whitney Houston, Bobbi Kristina Brown, muss zahlen.
Der Freund der verstorbenen Tochter von Whitney Houston, Bobbi Kristina Brown, muss zahlen. - Foto: © shutterstock

Ein Richter eines US-Gerichts in Atlanta (Georgia) veranlasste, dass Nick Gordon diese Summe an den Nachlassverwalter der Verstorbenen zahlen muss.

Dies zeigt eine Videoaufnahme aus dem Gerichtssaal, die die US-Website „TMZ.com“ veröffentlicht hat. Bereits im September hatte das Gericht Gordon in einem Zivilverfahren für Browns Tod verantwortlich gemacht, nachdem er wiederholt nicht zu einem Gerichtstermin erschienen war.

Im Januar 2015 war die 22-Jährige leblos in einer Badewanne mit dem Gesicht nach unten gefunden worden. Nach einem halben Jahr im Koma starb sie. Dem Autopsiebericht zufolge wurden in ihrem Körper Marihuana, Alkohol, eine kokainähnliche Substanz, Beruhigungsmittel sowie Morphium festgestellt.

Bis heute ist nicht geklärt, ob ihr Tod ein Unfall war oder sie sich das Leben nahm. Browns Familie beschuldigt Gordon, ihren Tod durch eine giftige Substanz herbeigeführt zu haben.

dpa

stol