Donnerstag, 18. März 2021

Fridays for Future rüstet sich für globalen Klimastreik am Freitag

Die Klimaschutzaktivisten von Fridays for Future (FFF) rufen für morgigen Freitag zum globalen Klimastreik auf.

Es gibt keinen Plan(eten) B: Am Freitag wird wieder global für das Klima gestreikt.
Es gibt keinen Plan(eten) B: Am Freitag wird wieder global für das Klima gestreikt. - Foto: © shutterstock
Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises – keine leeren Versprechungen mehr – wollen die Organisatoren in mehr als 50 Ländern gegen die Förderung fossiler Brennstoffe und eine aus ihrer Sicht verfehlte Klimapolitik protestieren.

So sind in Deutschland in rund 200 Städten Aktionen geplant. Sie werden in Absprache mit den Behörden unter den pandemiebedingten Beschränkungen abgehalten.

Auch in Südtirol will man sich am Streik beteiligen, unter anderem der AGB/CGIL: So wurde als Zeichen der Solidarität an der Fassade des Sitzes in der Romstraße in Bozen 2 Spruchbänder aufgehängt.


„Der AGB/CGIL ist der Meinung, dass die Rolle der Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft hinsichtlich der Planung des Systemwechsels, der Klimagerechtigkeit, Schutz der Ökosysteme und der Gesundheit und eines gerechten Übergangs entscheidend sein muss“, heißt es in der Aussendung.

Der Streik am morgigen Freitag ist bereits der 7. globale Klimastreik von Fridays for Future (FFF). Die Bewegung kämpft seit ihrer Gründung im Sommer 2018 gegen die Auswirkungen des Klimawandels und für die weltweite Einhaltung der Klimaziele.

Kennzeichnend für die Bewegung aus größtenteils jungen Menschen waren Demonstrationen an jedem Freitag, die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie monatelang nicht stattfanden.

In diesem Jahr wollen die Aktivisten die Klima- und Umweltbelange wieder stärker ins Bewusstsein rücken.

dpa/stol