Sonntag, 20. November 2016

Friedenslicht in Bethlehem entzündet

In der Geburtsgrotte Jesu ist am Sonntag das Friedenslicht 2016 entzündet worden. Diese Ehre wurde heuer einer jungen Oberösterreicherin zuteil.

Am Heiligabend holen sich viele Menschen das Friedenslicht nach Hause.
Am Heiligabend holen sich viele Menschen das Friedenslicht nach Hause.

Das Friedenslicht 2016 wurde am Sonntagvormittag von einer 12-jährigen Österreicherin, Melanie Walter, in Betlehem entzündet.

Die Schülerin wurde von einem griechisch-orthodoxen Geistlichen in die Geburtsgrotte begleitet. „Es war schon sehr aufregend. Außerdem habe ich mir die Geburtsgrotte viel größer vorgestellt“, schilderte das Mädchen seine Eindrücke.

Nach dem Entzünden brachte Melanie das Friedenslicht in die Kirche der römisch-katholischen Pfarrgemeinde von Beit Sahour, einer Nachbargemeinde von Bethlehem, und reichte es an die Teilnehmer der Friedenslichtreise weiter.

In Österreich trifft das Friedenslicht am Dienstag ein, von wo aus es nach ganz Europa und darüber hinaus verteilt wird.Der vom ORF-Landesstudio Oberösterreich initiierte Weihnachtsbrauch hat mittlerweile in mehr als 30 Ländern Fuß gefasst. Am 10. Dezember wird das Licht bei einer ökumenischen Feier in Wien an internationale Pfadfinder-Delegationen weitergegeben, über die das Licht in Europa und Nordamerika verteilt wird.

Seit 1992, heuer also bereits zum 25. Mal, kommt das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Südtirol, wo die Pfadfinder die Verteilung organisieren. Da mit der Übernahme des Friedenslichtes auch die Aufgabe verbunden ist, selbst Licht für andere zu sein, wird die Verteilung jedes Jahr mit einer Spendenaktion verknüpft.

apa/stol

stol