Sonntag, 31. Januar 2016

Friedensnobelpreis für griechische Helfer gefordert

In der Flüchtlingskrise haben rund 600.000 Menschen eine Petition unterschrieben, damit den Einwohnern der griechischen Inseln der Friedensnobelpreis verliehen wird. Kurz vor Ablauf des Zeitlimits zur Unterzeichnung der Petition im Internet am Sonntagabend hatten sich 592.035 Menschen dafür ausgesprochen.

Foto: © APA/EPA

Seit Jänner vergangenen Jahres sind 900.000 Flüchtlinge auf den griechischen Inseln angekommen, die aus der Türkei kommend nach Europa wollen.

Die Autoren der Petition hoben hervor, dass die Einwohner der Inseln in der Ägäis trotz der schweren Wirtschaftskrise im eigenen Land „alles getan haben und immer noch tun, um den syrischen Flüchtlingen zu helfen“.

Damit hätten sie mit ihren „Taten und ihrer Aufopferung“ in bedeutender Weise „zum Frieden und zur Stabilität“ in der Welt beigetragen.

Nach Medienberichten sind Universitätsvertreter aus den USA, Großbritannien und Dänemark dabei, die Erklärung für die Kandidatur für den Nobelpreis zu erstellen.

Nach einem Bericht der griechischen Nachrichtenagentur ANA sind griechische Wissenschafter dafür, drei Menschen besonders vorzuschlagen.

Es handle sich um eine alte Frau und einen Fischer auf Lesbos sowie um die US-Schauspielerin Susan Sarandon, die als erste internationale Persönlichkeit nach Lesbos gekommen sei, um auf die Probleme aufmerksam zu machen.

apa/afp

stol