Für Schäden, die Füchse angerichtet haben, zahlt das Amt für Jagd und Fischerei Schadenersatz. Der Wert einer Henne wurde laut Agreiter mit zehn bis 20 Euro festgelegt. Eine Truthenne hat hingegen einen Wert von 35 bis 70 Euro. Davon zahlt das Land 80 Prozent Schadenersatz. Aber heuer könnten die geschädigten Bauern am Ende womöglich weniger Geld bekommen als zuvor in Aussicht gestellt. Denn laut Agreiter steht ein bestimmter Betrag zur Verfügung – und falls das Budget für den vorgesehenen Beitragssatz nicht ausreicht, dann werden die Entschädigungssummen für alle Ansuchenden reduziert. Über die Ursachen der vielen Fuchsschäden kann nur spekuliert werden. Offensichtlich sind heuer sehr viele Füchse unterwegs. „Bei bestimmten Wildarten gibt es Hochs und Tiefs – von Natur aus“, sagt Agreiter. „Sie vermehren sich dann mehr, und die Bejagung schränkt es nicht ein, weil sie nicht mehr so stark bejagt werden.“ Der Fuchsverbreitung zuträglich ist auch, dass die Staupe – ein Viruserkrankung – heuer nicht sehr verbreitet ist.stol_________________________________________________________In den "Dolomiten" weiterlesen.