Montag, 07. August 2017

"Fühlen uns mit Wolf und Bär alleine gelassen"

Enttäuscht von der Politik sind die Mitglieder des Tisner Schafzuchtvereins. Sie fühlen sich mit Wolf und Bär alleine gelassen. In der Montag-Ausgabe der "Dolomiten" machen sie ihrem Ärger Luft.

Dieses Schlachtfeld wurde vom Wolf im Bereich des Fedaiapasses angerichtet.
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Dieses Schlachtfeld wurde vom Wolf im Bereich des Fedaiapasses angerichtet.

Die Tisner Züchter können ihr vom Aussterben bedrohtes schwarz-braunes Bergschaf rund um den Großen und Kleinen Laugen sowie im Ultental aufgrund der Präsenz von Großraubild bzw. von Wolf und Bär nicht mehr weiden lassen.

Und auch andernorts ist es alles andere als sicher für die Schafe: Am Fedaiapass im Trentino hat Vereinsobmann Matthias Geiser jüngst mehr als 30 Schafe auf einen Schlag verloren.

„Ein wirklich großes Problem ist, dass Wolf und Bär einfach verniedlicht werden. Sie sind auch für uns  Menschen eine große Bedrohung“, sagt Vizeobmann Josef Winkler. Geiser und Winkler fordern die Politik zum Handeln auf.

"D"/fm

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts.

stol