Wer seinen Führerschein verlängern muss, wartet in der Regel zwischen 45 und 60 Tage auf die entsprechende Etikette aus Rom, ohne die der Führerschein im Ausland keine Gültigkeit hat. Das schafft vor allem für Grenzpendler Probleme, aber auch für viele andere, die dienstlich im Ausland unterwegs sind. Dazu kommt, dass die Betroffenen zwar vom Amt für Mobilität schriftlich über das Verfallsdatum ihres Führerscheins informiert werden, die Postzustellung aber meist spät oder im letzten Moment erfolgt.Die Freiheitlichen haben deshalb im Landtag eine Anfrage an Verkehrslandesrat Thomas Widmann gerichtet, um zu klären, wie das Land in dieser Frage interveniert.Widmann: Ab Dezember beschleunigte ErneuerungLaut Landesrat Widmann werden die ärztlichen Bescheinigungen für die Erneuerung des Führerscheines ab Dezember 2011 nicht mehr über den langsamen Postweg, sondern telematisch von den zuständigen Ärzten nach Rom verschickt. „Dieses neue Verfahren sollte die folgende Entsendung der Etikette für die Erneuerung des Führerscheines entscheidend beschleunigen“, so Widmann in seiner Antwort auf die Anfrage der Freiheitlichen.Er weise aber auch darauf hin, dass für jene, die im letzten Moment den Führerschein erneuern und ins Ausland gehen möchten, immer noch die Möglichkeit bestehe, sich an das Amt für Führerscheine zu wenden und dort um ein Duplikat anzufragen.„Der Führerschein wird dann direkt von dem Amt für Führerscheine mit dem neuen Fälligkeitsdatum ausgestellt. Dieses Verfahren beansprucht wirklich eine sehr kurze Zeitdauer: Eine Anfrage für die wirklich dringenden Fälle - natürlich muss diese beim Schalter ausreichend begründet werden - kann innerhalb von drei Tagen bearbeitet werden“, so der Landesrat.Der Antragsteller werde dann zudem von dem Amt informiert, dass sein Führerschein ausgestellt sei, der dann entweder von ihm persönlich oder von einer von ihm beauftragten Person abgeholt werden könne.