Zum wiederholten Mal sind Einbrecher in dasselbe Mehrfamilienhaus am Beginn des Oswaldweges auf Rentscher Seite (Hausnummern 85, 87 und 89) eingedrungen. <BR /><BR />Wie die Tageszeitung „Alto Adige“ berichtet, sei die Tat minutiös geplant gewesen und gleiche zwei früheren Einbrüchen im gleichen Wohnkomplex (Juli 2022 und Dezember 2023) nahezu exakt: In der Nacht kletterten die Täter auf den Balkon im ersten Stock und gelangten mit einem einfachen Handbohrer in die Küche, indem sie die Verriegelung der Terrassentür „durchbohrten“.<BR /><BR /> Offenbar zwei bis drei Personen benötigten dann mehrere Stunden, um den eingemauerten Safe aufzubrechen, ohne dass die Nachbarn irgendetwas bemerkten. Die Mühen der Kriminellen waren allerdings vergeblich vergeblich: Der Safe war leer. <BR /><BR />Danach durchwühlten sie Schubladen, Schränke und Kommoden, stahlen Bargeld, Schmuck und alles, was einen Wert zu haben schien. Dabei richteten sie großen Sachschaden an. Anschließend durchsuchten die Kriminellen ein weiteres Apartment nebenan.<h3> Böse Überraschung bei Rückkehr aus dem Urlaub</h3>Entdeckt wurden die beiden Einbrüche erst am vergangenen Samstag, als die Eigentümer aus dem Urlaub zurückkehrten. Der materielle Verlust an Wertsachen sei gering, die Schäden in der Wohnung aber beträchtlich, so der Alto Adige. <BR /><BR />Die Polizei führte Spurensicherungen durch; derzeit werden auch Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet. Es besteht der Verdacht, dass dieselben Täter in derselben Nacht noch in einer weiteren Wohnung am Beginn der Rentscher Straße zugeschlagen haben.<BR /><BR />Bewohnerinnen und Bewohner sehen ein bekanntes Muster: Schon 2022 und 2023 hatten Einbrecher auf identische Weise von den Terrassen aus ins Haus eingedrungen. Ein Mieter sagte gegenüber der Tageszeitung: Seit den Überfällen habe sich die Wachsamkeit im Haus deutlich erhöht; viele hätten Alarmanlagen und Videokameras installiert. Außerdem habe man eine gemeinsame Chat-Gruppe eingerichtet, um Verdächtiges zu melden.<BR /><BR /> Ihn verwundere es nicht, dass die Safes heute leer seien, so der Anwohner, gerade in Ferienzeiten wie im Sommer, zu Weihnachten, Ostern oder der Allerseelenwoche lasse aus Angst vor Einbrüchen kaum jemand Wertgegenstände in den Wohnungen.<h3>Verdacht auf Insiderwissen</h3>Unter den Bewohnern gilt es als wahrscheinlich, dass es sich um eine Bande handelt, die die Gebäude und ihre Gewohnheiten der Bewohner genau kenne. „Offensichtlich wissen sie, wie und wann sie zuschlagen können – und wen sie (und vor allem wann) ins Visier nehmen. Sie wussten, dass die Eigentümer nicht vor Ort sind“, zitiert die „Alto Adige“ einen Mieter. <BR /><BR />Inzwischen bestehe sogar der Verdacht, es könne einen Maulwurf geben – eine Vertrauensperson innerhalb oder im Umfeld des Gebäudes, die den Kriminellen Informationen liefere.<BR /><BR />Bereits im Juli 2022 waren die Wohnung der früheren Landtagsabgeordneten Eva Klotz sowie kurz darauf die der Verwaltungsrichterin Edith Engl von Einbrüchen betroffen. Auch damals liefen die Einbrüche nach einem ähnlichen Schema ab.