Die einen haben es fast hinter sich, die anderen starten heute um 8.30 Uhr mit der ersten schriftlichen Arbeit in die staatlichen Abschlussprüfungen der Oberschulen. Waren im Vorjahr unter anderem „Zivilcourage“, „Freiheit und Demokratie“, „Über das Lesen und nicht Lesen“, „Wunderwelt Technik“ oder „Funktion und Zielsetzung der Musik in der gegenwärtigen Gesellschaft“ die Themen, mit denen sich die Prüflinge auseinandersetzen konnten, warten die 2600 Maturanten – knapp 150 mehr als im vergangenen Schuljahr – an den deutschsprachigen Schulen schon gespannt, was heute auf sie zukommen wird. Eines steht dabei aber wohl bereits fest: Auch in diesem Jahr dürften Zeitungsartikel bzw. Essay die meistgewählte Textform sein. Das selbe Bild dürfte sich auch bei den 990 Maturanten an Südtirols italienischsprachigen Oberschulen ergeben. Nicht nur das Thema, sondern gleich auch noch die Sprache, in der sie es schreiben wollen, können sich die 64 Maturanten an den ladinischen Oberschulen auswählen. Dabei sind es in diesem Jahr in St. Ulrich und Stern gleich 20 mehr als im Vorjahr. Allen Kandidaten bei diesem „Meilenstein im Leben der Oberschüler“ kräftig die Daumen drücken Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur und Schulamtsleiter Peter Höllrigl. Sie wünschen allen Maturanten viel Glück und gutes Gelingen. Letzterer freut sich auch darüber, dass es gelungen sei, für die Berufsschulen den Weg zur Berufsmatura freizumachen.