Dienstag, 22. Oktober 2019

Für mehr Sicherheit an den Schulen

Am Montag sind im Regierungskommissariat Spitzenvertreter der Staatsanwaltschaften bei Landesgericht und Jugendgericht, die Landesräte für die italienische, deutsche und ladinische Schule samt Schulamtsleitern sowie Spitzenvertreter aller Polizeikräfte zu einer gemeinsamen Prüfung einiger Phänomene zusammengetroffen, die die Jugendlichen und insbesondere die Schüler betreffen.

Beim Treffen im Herzogspalast in Bozen besprachen Schul- und Gerichtsvertreter, Ordnungskräfte und Politiker die Lage an Südtirols Schulen.
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Beim Treffen im Herzogspalast in Bozen besprachen Schul- und Gerichtsvertreter, Ordnungskräfte und Politiker die Lage an Südtirols Schulen. - Foto: © Dlife-Multari
Beim Treffen im Herzogspalast auf Einladung von Regierungskommissär Vito Cusumano lieferte jeder Teilnehmer seine Erkenntnisse als Beitrag für eine stärkere Vorbeugung zur Minimierung von Gefahren, denen Jugendliche in Bezug auf bestimmte Phänomene ausgesetzt sind: Drogenkonsum, einschließlich der so genannten weichen Drogen, Alkoholkonsum – teilweise in Mischung mit Drogen -, die Möglichkeit, sich psychoaktive Stoffe im Netz schnell und einfach zu besorgen, Bullying und Cybermobbing.

Die Schulvertreter erläuterten die zahlreichen wichtigen Projekte der schulischen Einrichtungen und erklärten sich bereit, weitere Formen der Zusammenarbeit mit der Gerichtsbehörde und den Polizeikräften auszuarbeiten.

Im Bereich Prävention wurde vereinbart, zusätzlich zu den geplanten Ausbildungskursen, die Aufmerksamkeit der Institutionen nicht nur aufs schulische Umfeld zu richten, sondern verstärkt auch auf andere Orte, an denen sich Jugendliche gewöhnlich an Schultagen aufhalten.

Den Schulvertretern wurde bestätigt, dass sie an den Institutionen einen festen Rückhalt haben, die ihnen größtmögliche Unterstützung zusichern, um die soziale Bildung der Jugendlichen zu fördern.

Nach dem nun vereinbarten Zeitplan sollen von den Schulen und den zuständigen Landesämtern, eigenständig Initiativen eingeleitet werden, deren Ergebnisse Anfang Dezember ausgewertet werden.

Im Hinblick auf Recht und Ordnung wurde auch vereinbart, ein eigenes Protokoll für die Verbreitung der Bürgererziehung und die Entwicklung spezifischer Projekte, Initiativen und Sensibilisierungsmaßnahmen auszuarbeiten.

Im Einvernehmen mit dem Land Südtirol wird in den kommenden Wochen zudem ein Tag für Verkehrsopfer organisiert.

ds