Mit Interesse habe der Verband die Vorstellung der Bilanz der Schlichtungsstelle (siehe eigenen Bericht) am Dienstag zur Kenntnis genommen, schreibt der Dachverband in einer Presseaussendung.An der Arbeit, die die Schlichtungsstelle geleistet hat, habe man nichts auszusetzen.„Es erscheint uns aber schon aus Gründen der Transparenz notwendig, die Schlichtungskommission um eine Patientenvertretung zu bereichern“, so Stefan Hofer, der Präsident des Dachverbandes.Derzeit säßen nur Ärzte und Juristen in der Kommission.Hofer fordert deshalb auch die Patienten einzubinden: „Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus.“Schließlich solle nichts über die Köpfe der Patienten hinweg entschieden werden. „Schon gar nicht, wenn es um solch brisante Themen und heikle Fragen wie Haftung in Streitfällen geht“, betont Hofer.stol