Mittwoch, 13. Dezember 2017

Für neue und zeitgemäße Sprengelsitze

Rund 14 Millionen Euro fließen in den kommenden Jahren in die Erneuerung von sieben Gesundheitssprengeln.

Das Rendering des Sprengels Bozen/OBerau-Haslach, für das im Jahr 2018 die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. - Rendering: LPA/Arch. Olivieri
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Das Rendering des Sprengels Bozen/OBerau-Haslach, für das im Jahr 2018 die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. - Rendering: LPA/Arch. Olivieri

Die Landesregierung hat den überarbeiteten fünfjährigen Investitionenplan für die Immobilien des Landesgesundheitsdienstes genehmigt. Dieser beinhaltet Arbeiten an den Sprengelsitzen Wipptal, Brixen, Bozen/Oberau-Haslach, Bruneck-Umgebung, Meran-Umgebung, Leifers-Branzoll-Pfatten und Unterland.

Für diese Verbesserungs- und Umbauarbeiten sollen in den Jahren 2017 bis 2021 rund 14 Millionen Euro investiert werden. Insgesamt gibt das Land für die entsprechenden Arbeiten 30,575 Millionen Euro aus, von denen 14,61 Millionen Euro bereits investiert wurden. Die übrigen knapp zwei Millionen fallen hingegen erst in der Zeit nach 2021 an.

Medizinische Versorgung nahe am Wohnort

In der aktuellen Fünfjahresperiode sollen 5,288 Millionen Euro in den Sprengelsitz Bozen-Oberau-Haslach fließen, der derzeit geplant wird; 3,2 Millionen sind für den Sprengel Bruneck-Umgebung bestimmt und 3,062 Millionen für jenen von Meran-Umgebung, die beide erweitert werden; 1,545 Millionen Euro fließen in die Erweiterung des Sprengelsitzes Leifers-Branzoll-Pfatten; mit 750.000 Euro werden technische Anlagen des Sprengels Unterland saniert. Die Arbeiten an den Sprengeln Wipptal und Brixen sind hingegen so gut wie abgeschlossen.

Für die Jahre 2017 bis 2019 hat die Landesregierung insgesamt 1.150.000 Euro für die geplanten Investitionen zweckgebunden. Die übrigen Beträge werden fortlaufend nach Bedarf bereitgestellt.

"Die Stärkung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung für die Menschen in Südtirol ist eines unserer Hauptziele. Gut funktionierende und zeitgemäße Sprengelsitze sind dabei zentrale Einrichtungen für die Leistungserbringung. Die Sprengel sind neben den Hausärzten erste Anlaufstellen in der medizinischen Grundversorgung, dies entlastet unsere Krankenhäuser", sagt Gesundheitslandesrätin Martha Stocker.

stol/lpa

stol