Mittwoch, 31. Oktober 2018

Gabriela Mair am Tinkhof zeigt Wege aus der Krise

Sich mit dem Sterben und dem Tod auseinanderzusetzen, ist für viele Menschen schwierig. Die Brixner Trauerbegleiterin Gabriela Mair am Tinkhof beschäftigt sich damit von Berufs wegen. In der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ erzählt sie über ihr persönliches Schicksal, das sie in ihren Beruf geführt hat.

Gabriela Mair am Tinkhof. - Foto: DLife
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Gabriela Mair am Tinkhof. - Foto: DLife

Schon in ihrer Jugend hat Gabriela Mair am Tinkhof das Thema Tod kalt erwischt. Damals starb ihr Bruder bei einem Autounfall, sieben Jahre später kamen ihre Großeltern ebenfalls bei einem Unfall ums Leben. Und auch ihrer Tochter Paula, die 2009 geboren wurde, war nur ein sehr kurzes Leben vergönnt.

Doch Gabriela Mair am Tinkhof gab sich dem Schicksal nicht geschlagen. Im Gegenteil: Sie nahm es in die Hand, ließ sich zur Krisen-, Trauer- und Sterbebegleiterin ausbilden und nimmt sich heute selbst Menschen an, die schwierige Zeiten zu bewältigen haben. Vor allem Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verlieren, finden bei Gabriela Mair am Tinkhof einen geschützten Rahmen, in dem sie ihrer Trauer auf ganz individuelle Weise Raum geben. Das sei wichtig, meint die Trauerbegleiterin, denn der Schmerz sei da, und wenn er im Verborgenen gehalten werde, suche er sich auf irgendeine Weise ein Ventil.

Wie Betroffene Trauerarbeit leisten können, aber auch, wie Angehörige und Freunde damit umgehen können, schildert Gabriela Mair am Tinkhof aus ihrer persönlichen und professionellen Sicht in der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“.  Die Zeitschrift ist ab 31. Oktober am Kiosk erhältlich.

stol