Das Werk nahm 1903 den Betrieb auf und war die Voraussetzung für die Verwirklichung der Tauferer Bahn, die von 1908 bis 1957 in Betrieb war. Im Kraftwerk waren nicht nur Turbinen, sondern auch vier Dienstwohnungen untergebracht, sodass dort in den 1950er- und 1960er-Jahren insgesamt nicht weniger als 28 Personen lebten.<BR /><BR />2003 wurde das Maschinhaus aufgelassen und an der Ahr eine leistungsstärkere Zentrale gebaut. Das Maschinhaus hat also genau 100 Jahre lang Energie geliefert. Dann wurde es renoviert und an den Ahrntaler Bildhauer Jakob Oberhollenzer verpachtet, dem es seither als Atelier dient.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320714_image" /></div> <BR />Der Arbeitskreis Kulturweg Gais hat es sich zur Aufgabe gemacht, historisch bedeutsame Denkmäler dieser Art der Öffentlichkeit vorzustellen. <BR /><BR />Das Maschinhaus ist morgen, Samstag, ab 16 Uhr öffentlich zugänglich. Zur Einführung gibt es einen kurzen Überblick über die Geschichte des Maschinhauses, dann stellt Jakob Oberhollenzer sein Atelier vor, die Kneippgruppe Ahrntal führt in die Welt Sebastian Kneipps ein (unweit des Maschinhauses befindet sich eine Kneippanlage), ehe es einen kleinen Umtrunk mit Musikunterhaltung gibt. Das Maschinhaus in Gais liegt etwa 1,5 Kilometer vom Kreis- verkehr am Ortseingang entfernt. Von dort sind es 25 Minuten Fuß- marsch (in Richtung Mühlbach).