Freitag, 03. April 2020

„Game over - Re-Start“: Virtueller Jugendkreuzweg 2020

Der beliebte Jugendkreuzweg am Karfreitagabend, der jedes Jahr vom Jugenddienst Bozen mit ehrenamtlichen Jugendlichen organisiert wird, fällt in diesem Jahr leider ins Wasser. Aber nicht ganz: 11 Jugendliche sind kreativ geworden und haben sich in Corona-Zeiten etwas Besonderes einfallen lassen.

Die Jugendgruppe Bozen hat sich was besonderes anstelle des Jugendkreuzwegs einfallen lassen.
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Die Jugendgruppe Bozen hat sich was besonderes anstelle des Jugendkreuzwegs einfallen lassen. - Foto: © Jugenddienst Bozen
Anfangs war die Enttäuschung über die Absage groß, doch schon bald hat die Gruppe rund um den pädagogischen Mitarbeiter Michael Torggler neue Möglichkeiten gewittert und sich Alternativen überlegt.

„Nach einer Fülle von WhatsApp-Nachrichten und einer Videokonferenz hat das ganze dann Form angenommen. Entstanden ist ein Video, das alle dazu aufruft, mitzumachen und sich auf kreative Art und Weise mit drei Fragen auseinander zu setzen: Was entdeckst du gerade Neues an dir? Was wirst du nach der Ausgangssperre als allererstes tun? Was wirst du in Zukunft bewusster machen?“, fragt Sara Zanella, Ortsverantwortliche in der Pfarrei Maria in der Au und Vorstandsmitglied beim Jugenddienst Bozen.

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Die Beiträge können entweder als Video über WeTransfer oder als Text an [email protected] bzw. über Facebook bis Dienstag, 7. April geschickt werden.

Das Ergebnis wird dann am Karfreitag, 10. April auf YouTube, Facebook und Instagram präsentiert.

„Der heurige virtuelle Jugendkreuzweg ist ein pfarreiübergreifendes Projekt und deshalb wäre es umso schöner, wenn ganz viele unterschiedliche Leute mitmachen, ihre ganz persönlichen Antworten und Sichtweisen einbringen und uns mitteilen, was für sie wirklich beim Re-Start nach der Corona-Krise anders werden soll“, so Kathrin Walder, Pastoralassistentin der Dompfarre Bozen.

stol

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