<BR /><BR />Schon seit einiger Zeit wird laut der italienischen Tageszeitung „l'Adige“ über das Vorhandensein von Reißzwecken berichtet, doch bisher hatte kaum jemand dem ernsthafte Beachtung geschenkt. Am vergangenen Samstag jedoch sorgte die feige Aktion eines unbekannten Täters für zahlreiche beschädigte Fahrradreifen.<BR /><BR />Begünstigt durch das schöne Frühlingswetter waren Hunderte Radfahrer unterwegs in Richtung Gardasee. Am Passo San Giovanni fuhren sie jedoch über die ausgelegten Reißzwecken und beschädigten dabei Reifen und Schläuche. Betroffen waren zahlreiche Hobbyradfahrer sowie auch Familien mit Kindern.<BR /><BR />Den Vorfall – der als Vandalismus eingestuft wird und bei dem die Reißzwecken auch eine Gefahr für Fußgänger und Hunde darstellen könnten, da es sich um einen gemeinsam genutzten Rad- und Fußweg handelt – haben Mitglieder des Radsportvereins Avio angezeigt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303563_image" /></div> <BR /><BR />„Wir haben 25 Reißzwecken eingesammelt, aber in den letzten Wochen ist es mindestens dreimal passiert, dass auf dem Radweg zwischen Loppio und Nago aufgrund von Reißzwecken ein Plattenrisiko bestand, besonders im Bereich des Passo San Giovanni, sowohl in Richtung Gardasee als auch Richtung Mori“, heißt es aus dem Umfeld der Sportler.<BR /><BR />Auch in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass jemand gezielt Radfahrer zu Fall bringen wollte – ebenfalls im Gebiet von Mori, wo bereits Hunderte Reißzwecken verteilt worden waren.<BR /><BR />Derartige Vorfälle wurden in diesen Tagen auch in anderen Regionen gemeldet, unter anderem in Venetien auf dem Radweg von Veronella sowie im Gebiet des Monte Grappa. Ein „Scherz“, der für Radfahrer schwerwiegende Folgen haben kann.