Der Mann hatte sich am späten Vormittag vom Gipfel der Cima Capi zwischen dem Ledrotal und dem Gardasee in der Region Trentino in die Tiefe gestürzt. <BR /><BR />Bereits wenige Sekunden nach dem Start kollidierte er mit dem oberen Bereich der senkrechten Wand und blieb rund 600 Meter unterhalb des Gipfels in zwei Bäumen hängen. Mehrere Augenzeugen bemerkten den festhängenden Fallschirm an der Wand und setzten über die Notrufnummer 112 einen Notruf ab.<BR /><BR />Während sich die Bergretter der Ortsstellen Val di Ledro und Riva del Garda auf den möglichen Landeplatz vorbereiteten, alarmierte die Leitstelle einen Rettungshubschrauber. <BR /><BR />Nach dem Eintreffen am Unfallort seilte die Hubschrauberbesatzung einen Bergrettungstechniker in sicherem Abstand oberhalb der Unfallstelle ab, um zu verhindern, dass der Fallschirm durch die Rotorenluft in Bewegung geriet und abstürzte.<BR /><BR />Der Retter brachte anschließend eine Sicherung an und ließ sich zu dem Verunglückten ab. Trotz des raschen Einsatzes kam jede Hilfe zu spät: Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 39-Jährigen feststellen.<BR /><BR /> In der Folge wurde der Leichnam gemeinsam mit dem Fallschirm gesichert. Zwei weitere Bergretter wurden per Hubschrauber zur Felswand gebracht, um die Bergung des Verstorbenen und der Ausrüstung zu unterstützen.