Denn Südtirol verteidigt seine Spitzenposition in Sachen Geburten: 1,55 Kinder pro Frau erblickten im Jahr 2025 in Südtirol das Licht der Welt. Im Jahr 2024 waren es noch 1,51 Kinder pro Frau, im Jahr 2023 lag die Geburtenrate bei 1,6 Kindern pro Frau. Das liegt deutlich über dem italienweiten Durchschnitt.<BR /><BR />Die niedrige Geburtenrate in dem einst so kinderreichen Land gehört seit langem zu Italiens großen Problemen. Auch wird die Bevölkerung des Landes immer älter. <BR /><BR />Die Zahl der mindestens Hundertjährigen in Italien hat erneut einen neuen Höchststand erreicht: Etwa 24.000 Menschen sind den Daten des nationalen Statistikamtes zufolge über 100 Jahre alt. Das seien ungefähr 2.000 mehr als 2024, hieß es in dem Bericht.<h3> Gesamtbevölkerung Italiens aber stabil</h3>Der Geburtenrückgang und das Altern der Bevölkerung stellen nach Einschätzung von Experten die Wirtschaftsentwicklung und das Sozialsystem des Landes vor große Herausforderungen.<BR /><BR />Italien ist mit dem Problem aber nicht allein: In vielen europäischen Ländern sinkt die Geburtenrate. Italien gehört allerdings im Vergleich zu anderen Ländern zu den Schlusslichtern, nur wenige Länder – wie etwa Spanien und Malta – liegen noch hinter Italien.<BR /><BR />Italiens Bevölkerung im Ganzen hat sich den neuen Istat-Daten zufolge jedoch nach 12 Jahren des Rückgangs wieder stabilisiert. Am 1. Januar dieses Jahres lag die Wohnbevölkerung bei 58,94 Millionen und damit fast unverändert gegenüber dem Vorjahr, hieß es vom Statistikamt weiter. Zuwanderung gleicht demnach die sinkende Zahl der Geburten in dem Land fast vollständig aus.