Mittwoch, 13. Juli 2016

Geburtshilfe Sterzing: Jetzt protestieren sie erst recht

Jetzt erst recht: Nachdem am Dienstag offiziell beschlossen wurde, die Geburtshilfe in Sterzing zu schließen, fordert die Initiativgruppe "Für das Krankenhaus Sterzing" noch lauter dazu auf, bei der Misstrauenskundgebung am Donnerstag teilzunehmen.

Bilder von der Mahnwache in Sterzing im Oktober 2015: Nun will das Wipptal wieder protestieren. - Foto: DLife
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Bilder von der Mahnwache in Sterzing im Oktober 2015: Nun will das Wipptal wieder protestieren. - Foto: DLife

Wie berichtet, hat die Landesregierung am Dienstag die Schließung der Geburtenstation Sterzing für den 31. Oktober fixiert. 

Sterzings Bürgermeister Karl Fritz Messner hatte im STOL-Interview seinen Gefühlen dazu Luft gemacht.

Mit Protestreden und Fackeln

Die Initiativgruppe „Für das Krankenhaus Sterzing“ hatte bereits zuvor zu einer Misstrauenskundgebung am Donnerstag, 14. Juli aufgerufen. "Jetzt erst recht", sagen die Veranstalter.

Die Programmpunkte: Zuerst sollen politische Vertreter der Gemeinden und des Bezirkes zu Wort kommen, dann steht ein Fackelzug auf dem Programm. 

Schon zwei Mal haben die Wipptaler für ihr Krankenhaus zu den Fackeln gegriffen: Bei einer Mahnwache im Herbst 2014 zogen sie zum Spital und bereiteten dort Landesrätin Stocker mit Pfiffen und Buhrufen einen unangenehmen Empfang. Damals waren 2000 bis 3000 Personen zur Veranstaltung gekommen. Ein Jahr später protestierten sie mit Schweigen für ihr Spital. Rund 1500 Teilnehmer wurden gezählt. 

stol

stol