Freitag, 15. April 2016

Geburtshilfen: Rom verlangt das Aus

Bei den Geburtshilfen Sterzing und Schlanders haben die Presswehen eingesetzt – eingeleitet von einem Brief des Generaldirektors des Gesundheitsministeriums. Darin wird dem Land nahegelegt, keine Ausnahmeregelung mehr zu verlangen – selbst Entlegenheit spielt keine Rolle.

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Foto: © shutterstock

Landeshauptmann Arno Kompatscher, der ebenso wie Gesundheitslandesrätin Martha Stocker den Brief erhalten hat, ist bemüht, zu beruhigen: „Die Wirkung des Briefes ist ausgesetzt. Wie es mit den Geburtshilfen weitergeht, ist weiter offen.“

Darin stand unter anderem: „Es wird der Autonomen Provinz Bozen nahegelegt, davon abzusehen, Ausnahmeregelungen für Geburtshilfen zu verlangen, die nicht im Einklang mit dem Ministerialdekret von 2015 sind – sprich weniger als 500 Geburten aufweisen und den 24-Stunden-Aktivdienst nicht garantieren können; selbst wenn sich diese Geburtshilfen in abgelegenen Orten befinden.“.

Besonders dieser Punkt stieß Kompatscher sauer auf.

lu/stol

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stol