Diözesanadministrator Josef Matzneller ging in seiner Predigt auf das geistliche Testament von Bischof Wilhelm Egger ein, wo dieser aufzeigte, was ihm wichtig war und was er den Gläubigen ans Herz legen wollte. Im ersten Teil des Testamentes dankt Bischof Egger für seine Aufnahme und die Akzeptanz seines Mottos SYN. Er dankt auch für die Führung Gottes in seinem Leben und dafür, dass er als Professor und Bischof im Dienst der Heiligen Schrift stehen durfte.Im zweiten Teil folgt sein Vermächtnis, wobei er den Gläubigen besonders seine Sonntagsbibel ans Herz legt, die helfen soll, vom Wort Gottes her Hilfe für das eigene Leben und die Gestaltung des Sonntags zu empfangen, und das Büchlein „Geheimnis des Glaubens“, das die Liebe zur Eucharistie stärken soll.Diözesanadministrator Josef Matzneller kam auch auf die Predigt zu sprechen, die Bischof Joseph Gargitter am 31. August 1986 bei der Bischofsweihe von Wilhelm Egger gehalten hatte. Dabei getonte Bischof Gargitter, dass die Aufgabe eines Bischofs darin bestehe, die Frohe Botschaft zu verkünden, die Sakramente zu spenden und die Einheit zu fördern.„Bischof Wilhelm hat auf eindrucksvolle Weise diese Aufgaben in seinem Leben umgesetzt“, so Diözesanadministrator Matzneller.