Da wehte jede Menge heiße Luft um die Gipfelkreuze! Der italienische Alpenverein CAI hatte das Polemik-Geröll ums Kreuz auf den Höhen losgetreten, es rumpelte tagelang in den Medien, verbale Staubwolken wirbelten hoch – jetzt setzt sich alles wieder. So wie bei früheren Kreuz-Debatten, etwa in öffentlichen Büros oder im Klassenzimmer. <BR /><BR /><embed id="dtext86-60253187_quote" /><BR /><BR /> Erfreulich ist immer, dass das meist übersehene christliche Zeichen wieder kurz ins Bewusstsein rückt; erfreulich auch, dass es vielen dann doch etwas bedeutet. Ärgerlich ist dagegen, dass einige da den dicken Rhetorik-Rucksack packen und zur Kreuz-Rettung aufsteigen – obwohl sie zuerst mal unten im Tal die von ihnen hochgepriesene christliche Tradition hochhalten sollten. <BR /><BR />Politiker etwa, die in Sachen Ehrlichkeit, Umgang mit Menschen in Not oder dem Schutz der Schöpfung recht frech neben dem christlichen Weg herumtrampeln. Sie schaffen es vielleicht auf den Hügel der Scheinheiligkeit. Die Gipfelkreuze stehen woanders – und für jene, die unten im Tal täglich ihre christlichen Schritte setzen. <BR /><BR /> <a href="martin.lercher@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">martin.lercher@athesia.it</a>