Donnerstag, 25. Februar 2016

Gedenken an Josef Mayr-Nusser - bald als Seliger

„Danken wir dem Herrn, dass er uns Josef Mayr-Nusser als Vorbild und Fürbitter geschenkt hat und freuen wir uns, wenn wir ihn bald als Seligen verehren dürfen“, so Generalvikar Josef Matzneller beim Gedenkgottesdienst für Josef Mayr-Nusser in der Kirche von Lichtenstern am Ritten.

Josef Mayr-Nusser Gedenkgottesdienst.
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Josef Mayr-Nusser Gedenkgottesdienst.

In seiner Predigt zeigte der Generalvikar auf, wie für Josef Mayr-Nusser das Zeuge-Sein für Christus zur „Lebensaufgabe bis zur letzten Konsequenz“ wurde. Josef Mayr-Nusser hatte

sein Leben nach dem Evangelium gestaltet und vor allem als Vinzenzbruder versucht, die Liebe Gottes weiter zu schenken. So schrieb er im Jahre 1938 an die Jugendlichen: „Zeugnis-
Geben ist heute unsere einzige, schlagkräftigste Waffe. Zeugnis ist Auftrag, ist Waffe zugleich.“

Generalvikar Josef Matzneller ist auch auf den Seligsprechungsprozess eingegangen und hat aufgezeigt, dass in Rom zunächst eine historische Kommission das Leben von Josef Mayr unter die Lupe genommen hatte, dann eine Expertenkommission, die aus neun Theologen bestand; diese ist einstimmig zum Ergebnis gekommen, dass Josef Mayr als Märtyrer für seinen Glauben gestorben ist.

Generalvikar Matzneller trug in diesem Kontext auch einen Auszug aus dem Bericht dieser Theologen vor, wo es heißt, dass Josef Mayr „ein authentischer Christ war, dem es darum ging, das Evangelium im Alltag zu leben.“

In der Kirche von Lichtenstern am Ritten war auch Albert, der Sohn von Josef Mayr, zugegen.

stol

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