Der Bürgermeister von Bozen, Renzo Caramaschi, Vizebürgermeister Luis Walcher, der Präsident der Bozner Sektion des Partisanenvereins ANPI, Guido Margheri, und der Vertreter der Südtiroler Hochschülerschaft, Julian Nikolaus Rensi, legten an der Gedenkstätte weiße Rosen nieder, als Symbol für den Kampf für Freiheit, Frieden, Demokratie und Menschlichkeit.<BR /><BR />„Jedes Jahr versammeln wir uns hier an dieser Gedenkstätte am 22. Februar, um der 2 jungen Studenten zu gedenken, die ihr Leben hingeben mussten, weil sie das Recht auf Freiheit und Demokratie eingefordert haben“, sagte Bürgermeister Caramaschi. <BR /><BR />„Hans und Sophie Scholl und die anderen Mitglieder der Widerstandsbewegung ,Die weiße Rose‘ waren intelligente und mutige junge Menschen, die im Februar 1943 hingerichtet worden sind, weil sie in der Universität Flugblätter verteilt hatten, auf denen sie zum Widerstand gegen Gewalt, für die Freiheit und gegen die Diktatur aufgerufen haben. Heute mehr denn je, wo in nicht allzu weiter Entfernung von uns wieder ein Krieg droht, muss uns das Beispiel dieser jungen Menschen Mahnung sein. Wir haben die moralische Verpflichtung, das Gedenken an Hans und Sophie Scholl hoch zu halten, denn sie haben für die Freiheit und die Demokratie gekämpft.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="738986_image" /></div> <BR /><BR /><b>2. Gedenkstätte für die Geschwister Scholl angekündigt</b><BR /><BR />Bürgermeister Caramaschi kündigte an, dass die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, am Eingang der Freien Univeristät Bozen am Universitätsplatz eine 2. Gedenkstätte für die Geschwister Scholl einzurichten. Dieses Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität verwirklicht.<BR /><BR />Auch Vizebürgermeister Luis Walcher erinnerte an den Mut von Hans und Sophie Scholl, die sich gegen das NS-Regime aufgelehnt haben.<BR /><BR /> „Wir hoffen alle sehr, dass solche Formen von Gewalt und Unterdrückung nicht mehr geschehen. Wir sind aufgerufen, die Werte der Demokratie hochzuhalten, damit Hans und Sophie Scholl und die anderen Mitglieder der Weißen Rose ihr Leben nicht vergebens hingegeben haben. All unser Tun muss sich an den Werten orientieren, die die Basis sind für das Leben in der Gemeinschaft: Demokratie, Freiheit, Toleranz und Respekt füreinander. Die Geschwister Scholl und ihre Mitstreiter haben ihr Leben für diese Werte gegeben. Sie sind heute mehr denn je ein Vorbild für uns“, sagte Luis Walcher. <BR />