?Wir sind viel zu wenige, manche bringen es auf bis zu 80 ?berstunden pro Monat. Niemand h?rt uns zu und nimmt unsere Probleme ernst?, sagt Alfonso Pilato.Gemeinsam mit seinen Kollegen protestiert er jetzt.?Wir alle haben uns heute Fr?h von unseren Familien verabschiedet. Wir bleiben im Gef?ngnis ? und einige von uns werden auch in Hungerstreik treten?, erkl?rte Pilato, der am Montag f?r die Gef?ngnispolizisten sprach.Derzeit sind 120 H?ftlinge im Bozner Gef?ngnis. ?T?glich im Dienst sind? 24 Polizisten, auch wenn wir laut Stellenplan 65 sein m?ssten?, sagte Pilato gestern den ?Dolomiten?.Vorgesehen seien drei Turnusse und das an acht Positionen. Rund 30 Polizisten fehlten, weil sie an anderen Orten Dienst leisten, aber auf dem Bozner Stellenplan aufscheinen.?Und wir haben sehr viele Krankmeldungen, einige sind dem Burnout nahe. Die Leute schaffen es einfach nicht mehr ? unsere Arbeit ist zuweilen gef?hrlich und die Bedingungen absolut unmenschlich?, schimpfte Pilato.Es gebe keine eigenen B?ros und auch keine getrennten WC f?r die Gef?ngnispolizisten, auch Mensa sei keine vorgesehen. ?Wir bekommen eine oder zwei Stunden vor der Essenszeit fertig abgepackte Mahlzeiten, die oft ungenie?bar sind?, so Pilato.uli/D_____________________________________________________________________________________Mehr zum Protest der Gef?ngnispolizei lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der Tageszeitung ?Dolomiten?.