Mittwoch, 10. Februar 2021

Gegen Ansammlungen beim Take-away: „Gastwirte müssen mithelfen“

Das Komitee zur öffentlichen Sicherheit hat sich am Dienstag unter Vorsitz des Regierungskommissärs Vito Cusumano in einer Videokonferenz über die Corona-Verordnung bzw. die Einhaltung der angeordneten Maßnamen beraten. Im Fokus standen dabei Ansammlungen von Personen vor Lokalen mit Take-away.

Der „Kaffee zum Mitnehmen“ muss, so Regierungskommissär Vito Cusumano, dringend auch mitgenommen, nicht vor Ort verzehrt werden.
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Der „Kaffee zum Mitnehmen“ muss, so Regierungskommissär Vito Cusumano, dringend auch mitgenommen, nicht vor Ort verzehrt werden. - Foto: © Shutterstock / shutterstock
Die aktuellen Zahlen des Sanitätsbetriebes machten auch weiterhin eine strikte Überwachung der Einhaltung der angeordneten Einschränkungen notwendig, heißt es dazu in einer Aussendung des Regierungskommissariats am Dienstag.

Dazu sei einmal mehr die Mitarbeit aller notwendig sowie eine weitere Sensibilisierung der Bevölkerung, die Regeln zum Verzehr von Speisen und Getränken zum „Mitnehmen“ einzuhalten.

Sicherheitskräfte und Gemeindepolizisten werden weiterhin verstärkt kontrollieren und dabei ein wachsames Auge sowohl auf Privatpersonen wie auf Lokalbetreiber haben.

Allein in der ersten Februarwoche, so die Aussendung, seien 9000 solcher Kontrollen durchgeführt worden. Diese sollen noch ausgedehnt werden, insbesondere im städtischen Umfeld, wo die Ansammlung kritischer Menschenmengen vor den Lokalen verbreiteter sei.

Dabei seien die Sicherheitskräfte angehalten, sowohl die Einhaltung der Sicherheitsabstände als auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu kontrollieren.

An der Videokonferenz haben diesmal auch Vertreter von Handels- und Gastronomieverbänden teilgenommen. Obwohl ökonomisch von den Verordnungen schwer getroffen, hätten sie den Appell zur Mithilfe positiv aufgenommen.

Ihnen käme eine wichtige Funktion zu bei der Vermeidung von Menschenansammlungen vor den Lokalen.

dol

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