Donnerstag, 15. Februar 2018

Geisterfahrer auf der MeBo: Unfall endet tödlich

Der schwere Unfall am Donnerstagmorgen auf der Nordspur der MeBo hat ein tragisches Ende genommen: Ein Geisterfahrer verlor sein Leben, 2 weitere Lenker wurden verletzt.

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Gegen 9 Uhr war ein Geisterfahrer auf der Höhe der Raststätte Meborast zwischen Eppan und Terlan frontal auf einen schwarzen BMW geprallt. Ein drittes Fahrzeug fuhr ebenfalls auf, jedoch mit weniger Schwung. Die Lenker der Fahrzeuge mussten von den Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehr Terlan sowie der Berufsfeuerwehr Bozen aus den Autos befreit werden.

Der Geisterfahrer, der 83-jährige Franz Zöschg aus Tiers, starb noch an der Unfallstelle. Der 38-jährige Lenker des BMW aus Leifers hingegen wurde von den Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt und anschließend mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Pelikan 1 ins Krankenhaus von Bozen geflogen.

Der 41-jährige Lenker des roten Lancia hatte mit seinem Auto noch etwas ausweichen können, er zog sich leichte Verletzungen zu und wurde von den Sanitätern des Weißen Kreuzes versorgt.

Die Carabinieri haben die Ermittlungen aufgenommen. Noch ist nicht klar, ob der Geisterfahrer falsch in die MeBo eingefahren war oder auf der Schnellstraße gewendet hatte.

Ebenfalls im Einsatz stand die Straßenpolizei von Bozen und die Notfallseelsorge.

Stau bis Bozen Süd

Der Unfall sorgte den ganzen Vormittag über für erheblichen Stau auf der Nordspur, die für die Dauer des Einsatzes zwischen Eppan und Terlan gesperrt wurde: Bis Bozen Süd reihten sich die Fahrzeuge auf der MeBo.

Erst gegen 12 Uhr konnte die Unfallstelle geräumt werden, der Stau löste sich langsam auf.

Bis Bozen Süd staute sich der Verkehr.

stol/liz

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stol