Nach dem Verwaltungsgericht Bozen wies diesen nun auch der Staatsrat in Rom ab. <BR /><BR />Die Tätigkeit des Unternehmens stimme mit dem festgelegten Verwendungszweck der Flächen überein: So lautet die Begründung. Auch sei damals, als die Umwidmung erfolgte, kein Einwand eingegangen. <BR /><BR /><embed id="dtext86-60177659_quote" /><BR /><BR />Stefan Vorhauser, Kalterer Gemeindereferent für Gewerbegebiete, ist erleichtert: „Damit hat sich bestätigt, dass alles rechtens ist.“ Es gebe strenge Richtlinien und Grenzwerte, wenn es um Lärm- und Staubbelastungen geht; diese müsse das Unternehmen auf alle Fälle einhalten. <BR /><BR />Das Grundstück wurde schon 2009 in ein Gewerbegebiet umgewidmet – zugleich mit der bestehenden Gewerbezone. Doch gab es keine Bauwerber. Bei einer neuerlichen Ausschreibung meldeten sich 3 Interessenten. Zum Zuge kam eine Paulsner Tiefbaufirma. Sie hatte das beste Angebot, wie Vorhauser betont. <h3> Anrainer bangen um ihre Lebensqualität</h3>„Wir haben nichts gegen das Unternehmen. Wir bangen aber um unsere Lebensqualität im Wohngebiet, das es seit 1965 gibt und das jetzt nur noch mit einem schmalen Waldstreifen vom Gewerbegebiet getrennt ist“, sagt Klaus Kostner, einer der Anrainer, die gegen die Ansiedlung der Tiefbaufirma Rekurs eingelegt haben. <BR /><BR /><embed id="dtext86-60177728_quote" /><BR /><BR />Ein weniger belastender Betrieb wäre ihnen lieber. Schon die lauten Motorräder auf der nahen Mendelpass-Straße beeinträchtigten das Leben in der Siedlung. „Wir fühlen uns von der Politik im Stich gelassen; einer der Nachbarn hat sein Haus verkauft und ist weggezogen“, sagt Kostner. Was zähle, sei immer nur die Wirtschaft. Auf den einfachen Bürger werde nicht gehört.<BR /><BR /><embed id="dtext86-60177723_quote" /><BR /><BR />Das Gewerbegebiet liegt auf Kalterer Grund, die Wohnsiedlung in Eppan. „Für die Leute, die dort leben, ist die Ansiedlung des Betriebes sicher keine Verbesserung“, sagt Eppans Bürgermeister Wilfried Trettl. Es müsse alles daran gesetzt werden, um die Auswirkungen in Grenzen zu halten. Er hofft, dass die Situation für die Anrainer akzeptabel sei. Die Anlage, wo das Material verarbeitet wird, müsse eingehaust werden. „Für das Paulsner Unternehmen ist es erfreulich, endlich eine Bleibe gefunden zu haben“, so Trettl.