„In den Jahren 2020 bis 2025 wurde der Betrieb 'Le Constellation' nicht von einem Brandschutzexperten der Gemeinde kontrolliert“, gestand Féraud. Weshalb es zu dieser Lücke kam, konnte er nicht sagen: „Wir haben heute keine Erklärung dafür.“ <BR /><BR />Die Justiz werde entscheiden, wer dafür verantwortlich sei. Vor Tagen hatte der Gemeindepräsident gegenüber Medien Vorwürfe noch zurückgewiesen, dass es beim Brandschutz „ein lasches Verhalten“ der Gemeinde gegeben habe.<BR /><BR />Auf eine Entschuldigung bei den Angehörigen der Opfer ließ Féraud sich bei einer Pressekonferenz nicht ein. Er kämpfte aber mit den Tränen, als er sagte: „Wir sind extrem traurig. Ich werde diese Last immer tragen, die Trauer der Familien, mein Leben lang.“<h3> „Pool von vier Staatsanwältinnen gebildet“</h3>Indes wurde am Dienstag bekannt, dass die Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe von der Walliser Staatsanwaltschaft auf außergewöhnliche Weise geführt wird: Vier Staatsanwältinnen sind mit dem Fall betraut. „Ein Pool von vier Staatsanwältinnen wurde gebildet“, sagte die Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Catherine Seppey habe die Leitung des Verfahrens übernommen.