Rund 90 Millionen Euro werden die 116 Gemeinden einnehmen; sie können jetzt die Zahlscheine drucken lassen, um sie den Bürgern zuzuschicken.Die GIS wird von einem Landesgesetz geregelt. Demnach sollte eine Erstwohnung bis 110 Quadratmeter von der Immobiliensteuer befreit sein. Dafür wurden variable Freibeträge zwischen 250 und 670 Euro vorgesehen - abhängig vom Katasterwert der jeweiligen Gemeinde.Dies dürfte aber nicht bei allen Erstwohnungen für eine völlige Befreiung reichen. Deshalb sehen sich viele Gemeinden unter Druck, die Freibeträge zu erhöhen. „Die Gemeinden haben bis Ende September Zeit, ihr Reglement zu verabschieden und darin ihre Steuersätze zu beschließen“, erklärte Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer gegenüber der Tageszeitung "Dolomiten".„Je nachdem, wie die einzelnen Gemeinden dann entscheiden, erhält der Bürger bei der zweiten Rate ein Guthaben oder zahlt die Mehrschuld drauf.“