Freitag, 01. Oktober 2021

Gemeinden im Vinschgau besiegeln Zusammenarbeit im Betreuungsbereich

Am Donnerstag wurde in Prad viel von Pflegeherausforderungen, Kooperation und Geldmitteln im Sozialbereich gesprochen. Es ging um den Bau des Altersheimes Schluderns und zusätzliche Seniorenwohnungen in Prad.

Im Bildvordergrund die unterzeichnete Vereinbarung, hinten eine Reihe der am Projekt Beteiligten (von links): Udo Thoma, Karl Bernhart, Annegret Polin, Waltraud Deeg, Erna Gander Rauch, Alin Gamper, Florian Winkler (verdeckt), Michaela Platzer, Luis Lechner, Peter Trafoier, Sibille Tschenett, Walburg Wielander, Rafael Alber, Franz Heinisch und Heiko Hauser.
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Im Bildvordergrund die unterzeichnete Vereinbarung, hinten eine Reihe der am Projekt Beteiligten (von links): Udo Thoma, Karl Bernhart, Annegret Polin, Waltraud Deeg, Erna Gander Rauch, Alin Gamper, Florian Winkler (verdeckt), Michaela Platzer, Luis Lechner, Peter Trafoier, Sibille Tschenett, Walburg Wielander, Rafael Alber, Franz Heinisch und Heiko Hauser. - Foto: © lie
Die Vereinbarung ist unterschrieben: Die Gemeinden Prad, Stilfs und Schluderns arbeiten bei den Projekten Neubau Alters- und Pflegeheim bzw. Neubau Betreutes Wohnen Plus jetzt definitiv zusammen. Wie mehrfach berichtet, werden in Prad neue Plätze für das betreute Wohnen errichtet; zugleich wird das Schludernser Alters- und Pflegeheim abgerissen und neu gebaut. Das alles dauert seine Zeit – im Fall von Schluderns voraussichtlich bis circa 2026. Aber der Beginn ist nun definitiv gemacht.

Somit werden die 3 Gemeinden gemeinsam finanzieren, dabei aber auf die Hilfe des Landes zurückgreifen können. Landesrätin Waltraud Deeg war bei der Unterzeichnung dabei und lobte das Modell. Die Veralterung der Gesellschaft mache derartige Konzepte nötig, sagte sie.

Mehrfach wurde auch betont, dass nicht jede Gemeinde separat für sich solche Einrichtungen haben könne bzw. dass derartiges Kirchturmdenken nicht finanzierbar ist. Die Bürgermeister Heiko Hauser (Schluderns), Franz Heinisch (Stilfs) und Rafael Alber (Prad) sowie Sibille Tschenett (Direktorin Altersheim), die Prader Vizebürgermeisterin Michaela Platzer und Walburg Wielander von der Bezirksgemeinschaft stellten vor, wie das Ganze entstanden war und wie die Führung der Einrichtung in Prad geplant ist. Der Dank galt allen, die sich an der Zusammenarbeit beteiligen, z. B. auch dem Weißen Kreuz, das die Nachtwachen beim Prader Betreuten Wohnen Plus übernehmen soll.

d

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