„Der Verband schaut auf ein gutes Jahr zurück, wobei es noch einige offene Punkte gibt, die man für eine sichere Zukunft der Seniorenwohnheime definieren und umsetzen muss“, so Norbert Bertignoll, Präsident des Verbandes der Seniorenwohnheime.Ein großes Anliegen des VdS sei es, eine Kooperation zwischen den Gesetzgebern und den Heimen aufzubauen um die Kriterien für die Investitionen durch einen klaren Gesetzestext festzuhalten. Bertignoll mahnte einen Abbau der Bürokratie an, der für die Verwaltungen der Seniorenwohnheime eine sehr große Belastung sei. Zudem müsse die Zusammenarbeit mit der Sanität unbedingt kompromissbereiter gestaltet werden, um die definierten Zielsetzungen in der Praxis der Seniorenbetreuung durchführen zu können. „Die Sparmaßnahmen können dazu verhelfen das soziale Standbein der Seniorenbetreuung in der Vordergrund zu stellen und somit gemeinsam mit dem Gesundheitswesen in die Zukunft zu blicken und den demografischen Herausforderungen entgegen zu wirken“, so der Präsident des Verbandes der Seniorenwohnheime.Stocker: „Gemeinsam nach Lösungen suchen“Landesrätin Martha Stocker unterstrich, dass, ausgehend von den Notwendigkeiten, aber auch wissend dass die Ressourcen nicht mehr würden, die Wachstumsbranche Seniorenwohnheime gestärkt werden müsse, indem gemeinsam nach Lösungen gesucht werde. Diese Herausforderung müssten durch die Erarbeitung von gezielten Kriterien zu den von Verbandspräsidenten genannten Schwerpunkten angegangen werden. „Der VdS ist ein vertrauensvoller Partner in dem sich die Heime gut aufgehoben fühlen und ich bin zuversichtlich, dass die Sanität und das Sozialwesen im Sinne des Wohlbefindens der Menschen einen hochwertigen Gesundheits- und Sozialplan erarbeiten“, fügte Stocker hinzu.