Verschiedene Dienste arbeiten patientenorientiert zusammen<BR />Die Gemeinschaftshäuser bündeln Gesundheits- und Sozialdienste unter einem Dach und stärken damit die wohnortnahe Versorgung. „Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den territorialen Diensten weiter auszubauen und den Zugang zu den Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger noch einfacher und übersichtlicher zu gestalten““, sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner.<BR /><BR />In den Gemeinschaftshäusern Naturns, Mals und Innichen werden weiterhin jene Dienste angeboten, die bereits bisher in den jeweiligen Sprengeln verfügbar waren. Dazu zählen unter anderem der Krankenpflege- und Hauskrankenpflegedienst, fachärztliche Ambulatorien, der Dienst für Betreuungskontinuität, der Blutentnahmedienst, Beratungsangebote sowie Verwaltungs- und Sozialdienste.<h3> Schnelle Hilfe bei Dringlichkeiten und Visiten für chronisch Kranke</h3>Neu eingerichtet wurde in allen drei Gemeinschaftshäusern ein Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten, das von Bürgerinnen und Bürgern für dringliche, aber nicht lebensbedrohliche gesundheitliche Anliegen und Beschwerden aufgesucht werden kann, wie z. B. Grippesymptome, Rücken- oder Gelenksschmerzen, leichte Verletzungen wie kleinere Schnittwunden oder leichte Verbrennungen. Vor dem Aufsuchen des Ambulatoriums ist es ratsam, zuerst telefonisch Kontakt zur Einrichtung aufzunehmen.<BR /><BR />Eine Hauptaufgabe der Gemeinschaftshäuser Naturns, Mals und Innichen wird, wie auch für die weiteren entstehenden Gemeinschaftshäuser im ganzen Land, in der Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen liegen. Diese sollen vor allem die fachärztlichen Visiten im Rahmen ihrer Betreuungspfade gebündelt und interdisziplinär in den Gemeinschaftshäusern erhalten.