Erst vergangenen Dienstag hatte ein anonymer Anruf dafür gesorgt, dass das gesamte Firmengelände evakuiert werden musste (STOL hat berichtet). So war es auch am heutigen Donnerstag. Das Muster war dasselbe: „Gegen 10 Uhr ging bei der Telefonzentrale ein anonymer Anruf ein“, berichtet Norman Atz, Marketingleiter der Würth, gegenüber STOL.Erneut wurde vor einer Bombe im Gebäude gewarnt, auch dieses Mal wurden alle rund 350 Mitarbeiter evakuiert. Nach etwa einer Stunde, in der die Carabinieri die Firmengebäude untersuchten, hieß es: Fehlalarm.Gegen 11 Uhr konnte der normale Betrieb wieder aufgenommen werden.Derselbe Anrufer?War es derselbe Anrufer wie vergangene Woche? „Davon wird ausgegangen“, meint Atz.Die Mitarbeiterin, die den Anruf entgegen genommen hatte, habe davon gesprochen, dass es sich um dieselbe Männerstimme handeln könnte, wie am 28. Mai.„Keine Panik“„Aus Mitarbeitersicht betrachtet, ist es ein wirklich schlechter Scherz. Die Geschäftsleitung darf die Situation aber natürlich nicht unterschätzen“, so Atz.Aufregung unter den Mitarbeitern herrschte wegen des erneuten Bombenalarms zurzeit jedoch nicht, „die Mitarbeiter sind nicht in Panik.“Barbara Raich