Am dritten Tag der gemeinsamen Rundreise durch die Gesundheitsbezirke und Gesundheitssprengel Südtirols besuchten der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Thomas Schael und der neue Ressortdirektor Michael Mayr den Gesundheitsbezirk Bozen. Besonderen Schwerpunkt legten sie dabei auf die Kontakte mit den Mitarbeitern. Nach dem Sprengel Unterland ging es weiter in den Sprengel Leifers-Branzoll-Pfatten, das Krankenhaus Bozen und den Sprengel Gries/Quirein in Bozen.Unterwegs fanden Generaldirektor und Ressortdirektor auch Zeit für den Besuch von zwei Gemeinschaftspraxen, eine in Leifers, eine in Bozen. „Die Gemeinschaftspraxen sind ein interessantes Modell, ein Beispiel, wie die Versorgung vor Ort gestärkt werden kann“, so Generaldirektor Schael. In Gemeinschaftspraxen arbeiten mehrere Allgemeinmediziner zusammen, auch mit Kinder- und Fachärzten. Dadurch können längere Öffnungszeiten und ein viel umfangreicheres Angebot für die Bürger garantiert werden. „Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde entschieden, diese Modelle weiterzuentwickeln“, so Schael.Investitionen in die Informatik„Offensichtlich wird, dass die Informatisierung noch weiter vorangetrieben werden muss. Nur damit können wir ein möglichst vollständiges Portfolio für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erarbeiten. Der öffentliche Gesundheitsdienst muss die epidemiologische Situation kennen, um den Bedarf zu bestimmen und effektiv und effizient arbeiten zu können.“