Neues finden oder Verlorengeglaubtes wiederentdecken: Der Geo-Tag der Artenvielfalt ist ein Projekt der deutschen Naturzeitschrift „Geo“ und zugleich die größte Feldforschungsaktion Europas.Dabei soll versucht werden, innerhalb von 24 Stunden in einem festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten zu erheben. Der Gedanke dahinter: auf Biodiversität aufmerksam machen – am konkreten Beispiel.Südtirol seit 2000 dabeiNur ein Jahr nachdem die Initiative 1999 ins Leben gerufen wurde, beteiligte sich Südtirol bereits an der Aktion. Seit 2000 wird jährlich ein anderes Gebiet unseres Landes erforscht.Nach der Seiser Alm, dem Reschengebiet, dem Tauferer-, dem Passeier- und dem Münstertal will man heuer am 30. Juni das Gebiet zwischen Maiern und dem Aglsboden im Ridnauntal erkunden.Die Forschungsergebnisse werden noch am selben Abend ab 18.30 Uhr im Videoraum des Bergbauernmuseums Ridnaun vorgestellt. Etwas genauer können sie gegen Jahresende in der Fachzeitschrift „Gredleriana“ des Naturmuseums Südtirol nachgelesen werden.stol