Montag, 22. Juli 2019

Gerettet: Verletzter italienischer Bergsteiger in Pakistan geborgen

Der Arzt Francesco Cassardo, der am Samstagvormittag bei einer Skiabfahrt vom 6955 Meter hohen Gasherbrum VII in Pakistan gestürzt und schwer verletzt liegen geblieben ist, konnte am Montag im Morgengrauen endlich mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden..

Der verletzte Bergsteiger Francesco Cassardo (rechts mit seinem Kollegen Cala Cimenti auf einem Foto vor ihrem Tour-Start) konnte in Sicherheit gebracht werden. - Foto: Facebook/ansa
Der verletzte Bergsteiger Francesco Cassardo (rechts mit seinem Kollegen Cala Cimenti auf einem Foto vor ihrem Tour-Start) konnte in Sicherheit gebracht werden. - Foto: Facebook/ansa

Laut einer Meldung der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wurde der schwer verletzte Bergsteiger am frühen Montagmorgen von einem Hubschrauber geborgen, den die pakistanischen Behörden zur Verfügung gestellt hatten. Cassardo wurde daraufhin zur ärztlichen Versorgung in die Stadt Skardu geflogen.

Diese gute Nachricht konnte am Montag Carlalberto (Cala) Cimenti, der Bergkamerad Cassardos, weiterleiten, der sich an der Unglücksstelle um die ersten Hilfsmaßnahmen gekümmert hatte.

2 andere befreundete Bergsteiger waren vom Basislager zu den Beiden hinaufgeklettert und hatten dann den Verletzten in eine Gegend hinuntergetragen, die vom Helikopter leichter erreichbar waren. 

Wie STOL berichtet hatte, brach Francesco Cassardo, der eigentlich für medizinische Hilfsprojekte in Pakistan weilt, vor einigen Tagen mit seinem ebenfalls aus Italien stammenden Kletterpartner Carlalberto Cimenti zu einer Expedition auf den Gasherbrum VII auf. Am Samstagmorgen erreichte die Zweier-Seilschaft dann auch den Gipfel. Bei der anschließenden Abfahrt mit den Skiern passierte das Unglück. Cassardo stürzte, rutschte einige Hunderte Meter ab und blieb auf etwa 6300 Metern schwer verletzt liegen.

stol/ansa/ds

stol