Samstag, 04. März 2017

Gericht: Mitterrutzner bietet Vergleich an

Ein Jahr und 8 Monate Haft - mit diesem Vergleich möchte der selbsternannte Finanzvermittler Konrad Mitterrutzner aus Feldthurns einen Schlussstrich unter das Ermittlungsverfahren ziehen, nach dessen Abschluss die Bozner Staatsanwaltschaft ihm Betrug und unerlaubte Ausübung des Berufs als Anlageberater vorgeworfen hat.

Am 14. März entscheidet der U-Richter, ob das angebotene Strafmaß angemessen ist.
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Am 14. März entscheidet der U-Richter, ob das angebotene Strafmaß angemessen ist. - Foto: © STOL

Der Staatsanwalt hat bereits Zustimmung signalisiert. Am 14. März entscheidet der U-Richter, ob das angebotene Strafmaß angemessen ist.

Falls er den Vergleich absegnet, wird Mitterrutzners Verteidiger für seinen Mandanten die Ableistung von Sozialdienst beantragen. Die Haftstrafe würde nämlich nicht zur Bewährung ausgesetzt, Mitterrutzner müsste somit nach Rechtskraft des Vergleichs ins Gefängnis.

Wann die von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Konten Mitterrutzners freigegeben werden, ist noch nicht klar. Für Mitterrutzner wäre dies ein wichtiger Schritt, da er mehrfach die Absicht geäußert hat, seinen Kunden ihr Geld zurückgeben zu wollen. Rund eine halbe Million Euro, die Mitterrutzner anvertraut worden sein soll, ist bis heute  nicht aufgetaucht.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol