Freitag, 20. September 2019

Gericht: Überraschung im Bozner „Taxi-Prozess“

Gleich wie der sogenannte Taxi-Fall in den frühen Morgenstunden des 2. Dezember 2016 begonnen hatte, endete er am Donnerstag auch wieder: mit einem Paukenschlag. Wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Freitag berichtet, zogen zum Auftakt der Hauptverhandlung beide Parteien den jeweiligen Strafantrag zurück.

Der Taxi-Fall hat ein Ende genommen (Archivbild).
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Der Taxi-Fall hat ein Ende genommen (Archivbild). - Foto: © D

Der Fall hatte damals im ganzen Land und darüber hinaus für Schlagzeilen und Empörung gesorgt. In der Nacht auf den 2. Dezember war es bei einer Taxifahrt in Bozen zwischen einem Taxilenker und einem Fahrgast, einer 33-jährigen Kenianerin, zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen. 

Wie die Frau nach dem Zwischenfall bei der Polizei zur Anzeige brachte, sei der Fahrer einen Umweg gefahren woraufhin sie sich beschwert habe. Daraufhin sei er handgreiflich geworden. Nur Tage nach dem Zwischenfall erstattete auch der Taxilenker Anzeige gegen die Frau. Auch er hatte sich nach dem handgreiflichen Streit nämlich in die Notaufnahme begeben und sich dort verarzten lassen. 

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol