Samstag, 02. Dezember 2017

Gerissene Tiere: Bauern wurden kalt erwischt

62 Schafe, 3 Kälber, 2 Ziegen und 2 Zwergziegen sind in diesem Jahr Bär und Wolf zum Opfer gefallen. „Und die Auswirkungen beim Wolf werden wir in den kommenden Jahren noch deutlicher spüren“, sagt Claudio Groff, Experte für Großraubtiere der Provinz Trient. In Südtirol sucht man indes auf verschiedenen Ebenen nach Lösungen.

62 Schafe, 3 Kälber, 2 Ziegen und 2 Zwergziegen sind in diesem Jahr Bär und Wolf zum Opfer gefallen.
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62 Schafe, 3 Kälber, 2 Ziegen und 2 Zwergziegen sind in diesem Jahr Bär und Wolf zum Opfer gefallen.

Auf den Bären fallen im abgelaufenen Almsommer 28 gerissene Schafe und ein Kalb. Im Vergleich dazu haben Wölfe auf Südtirols Almen heuer 34 Schafe, 2 Ziegen, 2 Kälber und 2 Zwergziegen gerissen.

Fakt ist, dass Bauern und Almbewirtschafter hierzulande von der Rückkehr des Wolfes kalt erwischt wurden. „Ja wir hinken in Sachen Schutzmaßnahmen hinterher“, gibt Landesrat Arnold Schuler im Gespräch mit dem Tagblatt „Dolomiten“ zu. Nun will das Land durchstarten und in Ulten zusammen mit Almbewirtschaftern und Bauern ein eine erste Initiative starten.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol